Vor zehn Jahren erregte die Fußamputation von Motola weltweit aufsehen. Nun erhält die Elefantenkuh, die ihr Bein verlor, eine Prothese.
Die thailändische Elefantenkuh „Motola“, der nach einem Tretminenunfall 1999 in einer aufsehenerregenden Operation ein Fuß amputiert wurde, erhält eine Prothese. Experten fertigten einen Abdruck für ein künstliches linkes Vorderbein an, das noch im Laufe des Tages angepasst werden sollte. Die 48 Jahre alte Elefantin hatte zuletzt eine provisorische Prothese getragen.
Die thailändische Elefantenkuh „Motola“, der nach einem Tretminenunfall 1999 in einer aufsehenerregenden Operation ein Fuß amputiert wurde, erhält eine Prothese. Experten fertigten einen Abdruck für ein künstliches linkes Vorderbein an, das noch im Laufe des Tages angepasst werden sollte. Die 48 Jahre alte Elefantin hatte zuletzt eine provisorische Prothese getragen.
„Wir hoffe, dass sie das neue Bein akzeptieren wird“, die Gründerin des Elefantenkrankenhauses in der nordthailändischen Provinz Lampang, wo „Motola´ versorgt wurde. „Es wäre wundervoll, ´Motola´ und die kleine ´Mosha´ nebeneinander her gehen zu sehen.“ Die heute dreijährige „Mosha“ ist ebenfalls ein opfer von Tretminen und hatte 2007 als erster Elefant der Welt ein künstliches Bein erhalten.
„Motola“ seit 1999 zunächst auf drei Beinen gehumpelt. 2005 erhielt sie dann eine provisorische Prothese, die zur Kräftigung der Beinmuskeln später durch schwerere Exemplare ersetzt wurde.
In Thailand ist die Zahl der gezähmten Elefanten seit den 50er Jahren von etwa 13.400 auf heute 2.500 zurückgegangen. Meist dienen sie als Touristenattraktion oder werden als Arbeitstiere für Waldarbeiten vorwiegend entlang der nördlichen und westlichen Grenzen eingesetzt.
